KW 01: Tempelhof Polizistin von Rakete getroffen, Initiativen gegen „Massenlager“, Fahrerflucht nach Auto Karambolage, Alice-Salomon-Park neu gestaltet

0

Liebe Leser, wir hoffen Sie haben den Jahreswechsel feuchtfröhlich gefeiert. Auch dieses Jahr versorgen wir Sie mit den wichtigsten Meldungen aus Politik und Stadtleben in unserem Kiez. In der letzten Woche haben mehrere Initiativen ihre Stimme gegen die Flüchtlingsunterkunft auf dem Flughafen Tempelhof erhoben, der „Thementisch Freizeit“ wurde gegründet und die 14-jährige Sonia He begeistert beim TSV Tempelhof-Mariendorf mit erfolgreichem Badminton.

\ TEMPELHOF-SCHÖNEBERG AKTUELL /

Polizistin von Rakete getroffen: An der Potsdamer Straße Ecke Steinmetz hat in der Neujahrsnacht eine Gruppe von etwa 50 Personen zunächst ein Wartehäuschen der BVG zerlegt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei wurden daraufhin von der Gruppe angegriffen. Kurz nach Mitternacht wurde aus einer Gruppe von rund 50 Menschen Feuerwerkskörper abgefeuert. Eine Polizistin, die an einem Einsatzwagen stand, wurde getroffen. Sie musste behandelt werden, war aber nicht schwer verletzt. Niemand wurde festgenommen. Ein Strafverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs wurde eingeleitet.
morgenpost.de

Initiativen gegen „Massenlager“ Tempelhof: Gleich mehrere Initiativen haben am Montag gemeinsam gefordert, auf dem Tempelhofer Feld keine temporären Bauten für Flüchtlinge zuzulassen. Stattdessen müssten die „Massenlager“, wie sie selbst die Heime nennen, dort und anderswo in der Stadt aufgelöst und die Menschen in Wohnungen untergebracht werden. In einem ersten Schritt könnten etwa 10 000 illegal als Ferienunterkunft genutzte Wohnungen dafür bereitgestellt werden, erklärten die Initiativen, bestehend aus dem Flüchtlingsrat Berlin, der Initiative 100%Tempelhofer Feld, dem Bündnis Neukölln und vielen mehr. Weitere Wohnungen könnten zudem entstehen, indem man eingeschossige Supermärkte aufstocke. Massenunterkünfte könnten zwar kurzfristig Obdachlosigkeit verhindern, auf Dauer seien sie aber die schlechteste Wohnform für Flüchtlinge, so die Initiativen.
rbb-online.de

Fahrerflucht nach Auto Karambolage: Am vergangenen Freitag rammte ein Audi-Fahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein vor ihm parkendes Auto. Beide Autos gerieten, auf Grund der Wucht des Aufpralls ins Schleudern und beschädigten insgesamt zehn weitere Fahrzeuge. Vier Personen erlitten Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Audi flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Unfalldienst der Polizei hat die weiteren Ermittlungen am Unfallort übernommen.
morgenpost.de

Alice-Salomon-Park neu gestaltet: Möglich wurde die Umgestaltung des Parks, da die Hochtief Projektentwicklungsgesellschaft im Zuge ihres Neubauprojekts am Barbarossaplatz zu dieser 270 000 Euro teuren Maßnahme verpflichtet hatte. Während der dreimonatigen Bauzeit wurde der Spielplatz für rund 80 000 Euro mit neuen Spielgeräten und einer neuen Sitzbank auf Vordermann gebracht und der vorhandene Asphaltweg begradigt. Dazu wurden sieben junge Kastanien gepflanzt.
berliner-woche.de

Jugendamt:Sprechstunde im Bereich „Beistandschaft“ entfällt am 1.. und 12. Januar. berlin.de
Gewerbeamt:Amt zwischen 11. und 15. Januar geschlossen berlin.de
Quartiersmanagement: Leiter Peter Pulm erklärt das Konzept berliner-woche.de
Standortsuche: Wo soll die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) gebaut werden? berliner-woche.de
Weihnachtsbäume:Bäume werden zwischen 9. und 21. Januar von der BSR eingesammelt bsr.de

Heizungsausfall im Hangar 7: Gestern mussten 582 Flüchtlinge jetzt übergangsweise in Turnhallen in Reinickendorf und Treptow-Köpenick unterkommen. Die kaputte Heizung, wurde zwar repariert, aber erst am Donnerstag sind die 16 Meter hohen Räume wieder aufgeheizt teilte Sascha Langenbach, Pressesprecher der Sozialverwaltung, mit. Um Rücksicht auf Schüler und Sportvereine zu nehmen, wollte der Senat eigentlich keine weiteren Turnhallen mehr belegen.
tagesspiegel.de

„Thementisch Freizeit“ gegründet: Ziel dieses Vereins ist die verschiedenen Freizeit- und Bewegungsangebote unterschiedlicher Träger im Bezirk zugänglicher für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen und Behinderungen zu gestalten. Die Akteure kommen hier zusammen, um gemeinsam mit Vertretern der Behindertenhilfe und mit Selbstvertretern Kriterien und Rahmenbedingungen für inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu erarbeiten und zu diskutieren. Auch Praxiserfahrungen, -erfolge und -probleme werden ausgetauscht.
berlin.de

„Frauenmärz 2016“: Diese frauenpolitische Veranstaltungsreihe des Bezirks wird es auch 2016 geben – vorausgesetzt, die Haushaltssperre für Tempelhof-Schöneberg kann aufgehoben werden. Das teilte Kulturstadträtin Jutta Kaddatz von der CDU in der letzten BVV-Sitzung des Jahres 2015 mit. Das Motto wird „Weibsbilder“ lauten. Das Programm soll bis Ende Januar stehen und in der Februar-Sitzung des Ausschusses für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik vorgestellt werden.
frauenmaerz.de

Attilastraße:Zwischen Gersdorf- und Alarichstraße bis 29.4. nur eine Spur in Richtung Tempelhofer Damm. inforadio.de
Kolonnenstraße: Nur eine Spur zwischen Kesselsdorf- und Hohenfriedberg- in Richtung Hauptstraße inforadio.de

\ SPORT /

Badminton Spielerin Sonia He sammelt Pokale: Seit ihrem 6. Lebensjahr spielt sie Badminton. Seit ihrem 9. Lebensjahr spielt die Sportlerin nun schon bei TSV Tempelhof-Mariendorf. Den ersten Pokal gab es schon 2011 beim Nikolaus-Turnier. Dafür hat sie vier bis fünf mal die Woche trainiert. Auch Kraft und Ausdauerfähigkeit gehören zum Trainingsprogramm. Sonia He ist erfolgreiche Badminton-Spielerin. Es ist nicht nur das Spiel allein. Auch die Koordination muss geübt werden, denn die Bälle kommen beim Badminton schon mal mit bis zu 500 Stundenkilometer an. Auch im Landesleistungszentrum Berlin trainiert sie. Dort bereiten sich die besten Sportler der Stadt auf nationale und internationale Wettkämpfe vor.
berliner-woche.de

\ ZAHL DER WOCHE /

162 Quadratmeter misst das abstrakte Wandbild des Berliner Künstlers Christian Awe, dass an der Brandmauer seine Bürohauses in der Hauptstraße 117 auf gehängt wurde.
berliner-woche.de

\ STADTLEBEN /

Kulturgüter für Flüchtlinge: Auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung wird das Bezirksamt Flüchtlinge künftig mit Flyern und Aushängen in den Unterkünften darüber informieren, dass in der Gertrud-Kolmar-Bibliothek, Pallasstraße 27, rund 300 Bücher, Zeitschriften, DVDs und Hörbücher in arabischer Sprache sowie ein Bestand russischer Medien vorhanden sind. Flüchtlinge erhalten in Berlin einen kostenlosen Benutzerausweis für Bibliotheken.
berliner-woche.de

Instalationskunst:: Die Ausstellung “Berlin Day by Day” im Café Aroma Photogalerie in der Hochkirchstraße 8 besteht aus kleinen ironischen Inszenierungen aus dem täglichen Leben in der “Arm-aber-Sexy-Stadt”. Keine lang vorbereiteten Installationen, sondern Enthüllungen der Verhältnisse eines ganz normalen Haushalts. Ready-Mades zum grinsen, die unterschiedliche Multi-Kulti Einwohner der Haupstadt verbinden. Sie offenbaren metaphorische Verhältnisse, in denen sich häusliche Objekte über des heutigen Daseins äußern. Jeder Titel spielt eine entscheidene Rolle in der Ironie jedes Werks.
news.lutzmatschke.de

Skurille Skulptur: Ein interessantes Kunstprojekt ist die ortsspezifische Arbeit des belgischen Künstlers Lodewijk Heylen namens Concrete Evidence: 1m. Sie besteht aus einem Meter Autobahn im Maßstab 1:1, präsentiert in direkter Nähe der A100. In der Auseinandersetzung mit urbanen Infrastrukturen wirft die Skulptur Fragen nach dem Verhältnis zwischen industrieller Normung und sozialen, historisch bedingten Werten auf. Mit seiner räumlichen Intervention bringt Heylen die Dimensionen der Autobahn auf das menschliche Maß.
museentempelhof-schoeneberg.de

Fotokunstausstellung : „Bridge the Gap“ in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V. berlinonline.de
Gedenkort: : SA-Gefängnis Papestraße berlinonline.de
Vortrag:“Ohne Geld bis ans Ende der Welt“ am 11. Januar um 19:30 im Urania urania.de
Open Stage Varieté: am 7. Januar um 20 Uhr in der Scheinbar

Wir wünschen Ihnen noch viel Kraft für die letzten beiden Tage der ersten Arbeitswoche und falls es was zu kommentieren gibt, bitte auf tempelhof-schoeneberg-journal.de erledigen.

Kommentar verfassen