KW 34: Gesichtserkennung am Südkreuz, Kreuzbergstraße 42B, Tower von Tempelhof

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Liebe Leser, Gesichtserkennung wird sich durchsetzen. Der Senat spart Geld, Verbrechen werden im Nachhinein (!) schneller aufgeklärt und die unbescholtenen Reisenden können sich sicherer fühlen. Welche Daten genau für welchen Zweck gespeichert werden, ist erstmal egal. Bis es einen Skandal gibt. Aber bis dahin hat sich die Technik längst etabliert. Ein paar Datenschutz-Hansel werden daran nichts ändern. Die kommenden Wahlen allerdings währen ein Hebel, um dem Volkswillen Ausdruck zu verleihen. Also: „Baut keinen Scheiß!“ (Wahlspruch der PARTEI). Viel Spaß beim lesen!

\ TEMPELHOF-SCHÖNEBERG AKTUELL /

 

Gesichtserkennung am Südkreuz: Datenschützer wehren sich. Mit falschen Nasen, Sonnenbrillen und Regenschirmen protestieren Aktivisten gegen die automatische Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz, als Innenminister Thomas de Maizière (CDU) am Donnerstagmorgen die Station besucht. Die Datenschützer des Vereins Digitalcourage hatten Anfang der Woche aufgedeckt, dass der Transponder, den die 300 freiwilligen Testpersonen bei sich tragen, deutlich mehr Daten sammeln kann als angegeben. Surprise! morgenpost.de

Datenmissbrauch? Unsinn!  Die eingesetzte Technik könne zwar mehr Daten sammeln als für den Test benötigt würden, diese Möglichkeiten würden aber nicht genutzt und seien abgeschaltet, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Dienstag. Beruhigend. morgenpost.d

Tempelhofer Feld: Containerdorf kommt später. Der Senat hat bisher keinen Betreiber für die Unterkunft finden können. Außerdem müssen noch bauliche „Mängel“ behoben werden. Daher verzögert sich der Umzug der 270 noch verbliebenen Flüchtlinge aus den Hangars. Wurde bislang der Spätsommer für Fertigstellung und Eröffnung angepeilt, ist jetzt von Oktober oder November die Rede. tagesspiegel.de

Kreuzbergstraße 42B: Baupläne vorgestellt. Dem bezirk ist es dabei wichtig, festzuhalten, dass der hier ansässige Biergarten nicht vertrieben wird. Zwar wird es keinen Biergarten mehr geben, doch der Weiterbetrieb wäre ohnehin nicht anzunehmen, denn die Gäste bleiben aus. berlin.de
Sightseeing-Bus erfasst Frau und stoppt erst nach 350 Metern. Der Bus fuhr weiter, obwohl der Fahrer den Notschalter gedrückt und die Zündschlüssel gezogen hatte. Die 36-Jährige kam mit Kopf-und Rumpfverletzungen ins Krankenhaus. morgenpost.de

Fahndung: Die Drei von der Tankstelle.  Am Morgen des 5. August betrat ein Unbekannter den Verkaufsraum einer Tankstelle am Tempelhofer Weg. Zwei Komplizen warteten draußen. Der Unbekannte bedrohte den 25-Jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und verlangte das Geld aus der Kasse. Doch nix da – 25-Jährige drückte auf den Alarmknopf und flüchtete sich in einen angrenzenden Raum. Die Räuber flüchteten Richtung Karl-Elsasser-Straße. Jetzt hat die Polizei Fotos der Verdächtigen veröffentlicht. berlin.de/polizei

Jeder weiß, was man über Männer mit dicken Autos sagt.  Donnerstagnacht waren Beamte zur Bekämpfung von Profilierungsfahrten und illegalen Autorennen in Friedenau eingesetzt.
Insgesamt kontrollierten die Beamten in der Zeit von 21.30 bis 2.30 Uhr 53 Fahrzeuge, von denen eins zur Erstellung eines technischen Gutachtens aufgrund erheblicher Mängel sichergestellt wurde. 24 Fahrzeuge wurden mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt und zwei Autofahrer mussten wegen des Verdachts, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen, ihren Weg zu Fuß fortsetzen. berlin.de/polizei

U7 für zehn Tage unterbrochen. Aufgrund des Einbaus neuer elektronischer Zugsicherungen müssen die Fahrgäste bis zum 3. September zwischen Hermannplatz und Yorckstraße den Busersatzverkehr nutzen, wobei der Bahnhof Möckernbrücke nicht angefahren werden kann. Zwischen Yorckstraße und Berliner Straße soll dann ein U-Bahnzug im 15-Minuten-Takt pendeln. Danach sind weitere Bauarbeiten zwischen den U-Bahnhöfen Grenzallee und Britz-Süd geplant. morgenpost.de

 

\ ZAHL DER WOCHE /

57.000 Euro kostete der Zaun, der den Schulhof des Französischen Gymnasiums vor dem Straßenstrich in der Kurfürstenstraße schützen soll. Die Bezirksämter von Mitte und Tempelhof-Schöneberg können sich nicht zu einer Sperrzone entschließen. bz-berlin.de

\ STADTLEBEN /

Tower des Flughafens Tempelhof wird öffentlich zugänglich. Das Gebäude des Flughafens soll zu einem Ort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt und städtebaulich in sein Umfeld eingebunden werden. Ein erster Schritt dazu ist die Öffnung eines Teils des Daches und des Towers für BesucherInnen. Nicht nur die Freifläche, sondern auch das imposante Gebäude soll erlebbar werden. Bis Ende 2019 werden dazu der Kopfbau West und der ehemalige Tower denkmalgerecht saniert und barrierefrei umgebaut. berlin.de

Hip-Hop-Beats in der Traditionskneipe „Umsteiger“? Die Kneipe am S-Bahnhof Yorckstraße existiert seit 112 Jahren. Nun kommen neue Betreiber und bringen neues Leben in die Bude. Nikolai Leipold und Michel Gembolis sind noch keine 30 Jahre alt und studieren zusammen Gartenbauwissenschaften. Sie haben die Traditionskneipe nicht gepachtet sondern gleich gekauft. Bodenständig soll die Absteige bleiben, doch die Musik wird sich wohl an „modernere“ Geschmäcker wenden. tagesspiegel.de

 

Dunkelführung: Unterm Bett liegt ein Skelett. Gruselige Kinderverse und Reime begleiten die abendliche Führung durch das unheimliche alte Tempelhof. Samstag, 26. August, 20 Uhr, Dorfkirche Alt-Tempelhof. berlin.de
Austellung: Four Ways of Listening. Drei-Tägige Show britischer Klangkünstler. Eröffnung: Sonntag, 27. August, 19 Uhr im Modular+Space. facebook.com/events
Konzerzt: Die Gang. Kinderlieder, geschrieben und performt von Ben Pavlidis, dem Sänger und Texter der Berliner Band Ohrbooten, seiner kleinen Tochter und einer Horde weiterer Kinder. Sonntag, 3. September, 15 Uhr im Columbia Theater. facebook.com/events

Wir wünschen Ihnen eine mindestens gute Woche! Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf tempelhof-schoeneberg-journal.de erledigen.

Ein unglaublicher Sicherheitsgewinn.
Na? Wer könnte was einen unglaublichen Sicherheitsgewinn genannt haben? Freilich: Thomas de Maizière die Gesichtserkennung am Südkreuz.
bz-berlin.de

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